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The Ghost Brigades – John Scalzi

The Ghost Brigades – John ScalziIn Teil Zwei der Old Man’s War Serie treffen wir einige Bekannte wieder. Aber nicht alle und nicht die Hauptfigur des ersten Teils: Ich vermisse John Perry und seinen sarkastischen Humor.

The Ghost Brigades wurden im ersten Teil nur nebenbei erwähnt, mehr gespenstischer Mythos als Realität. Doch Jared Dirac ist ein Mitglied dieser Einheit. Wenn auch ein ganz Spezielles. Er ist ein Klon eines Wissenschafters, der zum Feind übergelaufen ist. Doch die Bewusstseinsübertragung schlug fehl, und so findet sich Jared wieder im Krieg gegen drei kooperierende außerirdische Rassen, die die Menschheit ausrotten wollen.

John Scalzi setzt sein Werk fort, und auch der zweite Teil ist es sehr lesenswert. Die Geschichte ist fesselnd und ich habe das Buch in wenigen Tagen ausgelesen. Gut, dass es einen dritten Teil gibt und noch besser, dass John Perry wieder auftauchen wird.

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Old Man’s War – John Scalzi

Old Man's WarJohn Perry macht an seinem 75. Geburtstag zwei Dinge: zuerst besucht er das Grab seiner Frau und dann geht er zur Armee. Wie so viele andere, denn früher werden Menschen nicht in die Armee rekrutiert. Und da es dann natürlich auch Krieg geben muss, heißt John Scalzis Buch treffend Old Man’s War. Die Menschheit ist zwischen den Sternen unterwegs und brav am Kolonisieren und somit im Wettstreit mit zahlreichen außerirdischen Rassen. Wieso die Armee ausschließlich alte Menschen rekrutiert werden, weiß dank Quarantäne auch keiner. Doch John Perry nimmt so ziemlich alles mit Humor, überlebt nebenbei im Gegensatz zu vielen anderen und erfährt viel. Vielleicht zu viel.

Ich bin ja kein großer Leser von Standard Science Fiction. Ich bin da eher bei Stephensons Epen und alternativen Realitäten hängen geblieben. Aber John Scalzi hat mich eines Besseren belehrt. Mit viel Witz erzählt er eine gute Geschichte die so standardmäßig wie Science Fiction sein kann einfach in der Zukunft spielt. Keine riesigen Werke, keine menschenlosen Universen, keine alternativen Realitäten. Und es ist wunderbar und absolut zu empfehlen. Für mich geht es nun an Teil Zwei der Old Man’s War-Serie und ich bin schon sehr gespannt.

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The Age Of Ra – James Lovegrove

The Age Of Ra – James LovegroveDer ägyptische Pantheon ist zurück. Und wie. Alle anderen Götter wurden besiegt, und so herrschen Ra und seine Götter-Familie seit hundert Jahren alleine über die Welt. Und wenn es Zwist gibt zwischen den Göttern, spiegelt sich das auf der Erde unter deren Anhängern auch wieder. Die ganze Welt wurde unter den Göttern aufgeteilt, nur nicht das Stammland Ägypten. Und in diesem freien Ägypten, Freegypt genannt, bringt uns James Lovegroves Roman The Age Of Ra.

Bei den Göttern lesen wir von Familienstreitigkeiten und dem Versuch des Ra, Frieden zu stiften. Auf der Erde verfolgen wir Leutnant David Westwynter, den es nach Freegypt verschlägt und der dort Unerwartetes vorfindet. Und sich dann daran macht, die Welt von der zerstörerischen Allmacht der Götter zu befreien. Aber nicht ohne Hilfe.

The Age Of Ra ist gut geschrieben, die Wendungen kommen gut aufgebaut daher und werden einem nicht in Dan-Brown-Stakkato um die Ohren geworfen. Nicht dass es viele Wendungen brauchen würde, um diese Welt zu Leben zu erwecken. Von dem ungewöhnlichen Setting ausgehend sorgt für Spannung genug. Vielleicht wäre mehr möglich gewesen, aber nicht umsonst hatte das Buch soviel Erfolg, dass es bereits zwei Nachfolger gibt.