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The Stories of Ibis

The Stories of IbisEs beginnt wie eine klassische Science-Fiction Geschichte. Die Welt wird beherrscht von Maschinen mit künstlicher Intelligenz. Nur wenige menschliche Kolonien überleben und erzählen sich Geschichten über den Krieg Mensch gegen Maschine. Doch dann beginnt eine der Maschinen, Geschichten zu erzählen: The Stories of Ibis.
Da sich der menschliche Zuhörer aber weigert, der Maschinenpropaganda Glauben zu schenken, erzählt sie nicht die wahre Geschichte, sondern nur fiktive, von Menschen geschriebene Geschichten. Wozu das Ganze? Das fragt sich der Zuhörer auch. Und natürlich erfährt er es zum Ende hin und wir mit ihm.

Ist das Ende auch eher antiklimaktisch, so sind es die sieben Kurzgeschichten des Androiden Ibis nicht. Allesamt handeln sie von künstlicher Intelligenz und den Menschen. So wie sich Ibis der Wahrheit annähert, steigert sich auch die Empfangsbereitschaft des Zuhörers. Bis Ibis schließlich ihre eigene, wahre Geschichte erzählen kann. Doch die müsst ihr schon selber lesen.

Fad wird euch sicher nicht dafür werdet ihr vielleicht etwas nachdenklich gegen Ende hin. Kann sicher nicht schaden. So wie es auch nicht um die Zeit schade ist, denn das Buch liest sich sehr flott. Viel Spass damit.

The Ultramarines Omnibus

The Ultramarines OmnibusMein erster Ausflug ins Universum von Warhammer 40k wird gleich ein recht umfangreicher. The Ultramarines Omnibus vereinigt drei Bücher und eine Kurzgeschichte auf beinahe 800 Seiten. Gleich zu Beginn werden wir Zeugen, wie die wackeren durch Technik verbesserten Kämpfer der Ultramarines eine Brücke verteidigen. Der Captain opfert sein Leben, um die Flanke der imperialen Armee zu schützen und so obliegt es in den folgenden Geschichten seinem Nachfolger, Uriel Ventris, seinen Trupp als Captain anzuführen.

Und wie es nun mal so ist, wenn sich im Jahre 40k-irgendwas Menschen, Elfen und Orks durchs Weltall kämpfen, geht es recht blutig und auch monumental zu. Schon zu Beginn drohen ganze Welten zerstört zu werden. Unterhaltsam und flott geht es dahin. Graham McNeill reiht sich da also sehr gut ein in die Autoren-Riege der Black Library.

Ein wahrhaft kurzweiliges Lesevergnügen erwartet euch. Diesmal mit Link zum für englisch-sprachige Bücher deutlich günstigerem BookDepository, mit Gratisversand aber ohne Buchpreisbindung. Viel Spass.

The Diamond Age – Neal Stephenson

The Diamond Age – Neal StephensonThe Diamond Age: Or, a Young Lady’s Illustrated Primer. Komplizierter Titel, aber der Inhalt ist, für Neal Stephensons Verhältnisse, einfach. Es gibt nur drei Handlungsstränge die sehr bald zueinanderfinden um gemeinsam eine spannende und gut durchdachte Geschichte zu erzählen. Durchaus eines Stephenson würdig, auch wenn die Voluminösität oder gewaltige Handlung eines Cryptonomicons nicht ganz erreicht wird.

Und da ich ja kein Spielverderber bin, gebe ich euch nur wenige Infos zur Handlung. Es spielt im sogenannten Diamond Age, etwas nach unserer Zeit etwa. Und es geht um ein Buch, den Young Lady’s Illustrated Primer. Womit auch der Titel erklärt werde. Das Buch ist natürlich ein ganz Spezielles und verändert die Welt und die Sichtweisen einer jungen Lady. Oder sogar mehr?

Lasst euch überraschen.