Schlagwort-Archive: urban fantasy

Monster Hunter Legion – Larry Correia

Monster Hunter Legion - CoverAgent Stark ist zurück, und die Prophezeiung von Pitts Vater scheint einzutreten. Im vierten Teil der Monster Hunter International Serie treffen sich Monsterjäger aus der ganzen Welt zu einer Konferenz in Las Vegas.

Die Jungs und Mädels von Monster Hunter International mögen die Besten sein, aber sie haben Konkurrenz. Und all diese Konkurrenz trifft sich zu einer Branchenmesse in Las Vegas, einer Monster Hunter Legion gleich. Im zweiten Weltkrieg experimentierte man in der Gegend an *unkoventionellen* Waffen – eine davon, ein Gott aus der Antike, erwacht. So wie dann der Siegeswille alle anwesenden Monsterjäger antreibt, um als Erster diese Kreatur einzufangen und das Kopfgeld zu kassieren. Owen Pitt mit MHI allen voran…

Die Prophezeiung von Pitts Vater scheint einzutreten – wie sollte man einen Gott besiegen? Außer vielleicht mit mächtiger Hilfe?

Und damit meine ich nicht die Orks, die zwar teils magisch teils kämpferisch gut drauf sind. Nebenbei sorgen auch sie für gute Unterhaltung:

We each checked the man next to us to make sure he’d been properly secured.
Edward, as usual, didn’t care, as orcs didn’t really like to pay attention to things like safety.

Larry Correia hat auch viel Spaß beim Schreiben, vor allem wenn er sich mit Waffen beschäftigen darf. Monster Hunter Legion ist voller Waffen, voller Humor, und voller Handlung. Im vierten Teil einer Serie darf es dann schon mal bände-übergreifende Elemente geben, die den Leser auf die nächsten Teile sowie das klimaktische grosse Finale vorbereiten. Hoffentlich dauert das noch eine lange Weile – ich lese MHI viel zu gerne, als dass ich die Serie bald beendet sehen wollte.

Working for Bigfoot – Jim Butcher

Working for Bigfoot - Jim ButcherUnser aller liebster Wizard namens Harry – fuck you, Potter! – wird von Bigfoot angeheuert. Und das gleich dreimal. Drei Kurzgeschichten sind in einem feschen kleinen Ebook gesammelt und vertreiben dem Dresden Files Fan die Wartezeit auf den nächsten regulären Band.

Bigfoot, das ist in diesem Fall Strength of River in His Shoulders, nur einer aus dem Clan der Forest People, wie sie sich selber nennen. River hat einen Sohn, der menschlich aussieht, wenn auch auffällig gross und stark. Und wenn das mal Feinde anzieht, hat River ein Problem: sein Sohn lebt in Chicago und er kann ihm nicht helfen, ohne dort eine Hysterie auszulösen. Was macht man, wenn man in Chicago übernatürliche Probleme und Feinde hat? Wen ruft man? Richtig! Harry Dresden.

Harry trifft in einer der Geschichten auf eine fesche Krankenschwester. Was sagt man zu so einem Exemplar? Eh klar: Hellooo Nurse! Ich hätte es nicht besser sagen können. Aber auch bei Harry funktioniert der Spruch nicht.

I Was A Teenage Bigfoot

— aus Blood Lite 3: Aftertaste, herausgegeben von Kevin J. Anderson.
Spielt um circa Dead Beat.
Herausgegeben am 29. Mai 2012.

Bigfoot on Campus

— aus Hex Appeal, herausgegeben von P.N. Elrod.
Spielt zwischen Turn Coat und Changes.
Herausgegeben am 5. Juni 2012.

B is for Bigfoot

— aus Under My Hat: Tales From the Cauldron, herausgegeben von Jonathan Strahan.
Spielt zwischen Fool Moon und Grave Peril.
Herausgegeben am 28. August 2012.

Monster Hunter Alpha – Larry Correia

Monster Hunter Alpha – Larry CorreiaEarl Harbinger ist der Chef von Monster Hunter International. Seit bald hundert Jahren, denn er ist ein Werwolf. Sogar der König der Werwölfe, das Alphatier. In Monster Hunter Alpha fordert ihn ein alter Bekannter heraus, ebenso Werwolf, ebenso alt, ebenso gefährlich. Den Sieger des Duells erwartet – die Opferrolle bei einem Ritualmord. Ein neuer Alpha betritt die Bühne. Mit Hilfe der Tochter von Martin Hood, dem Bösewicht aus dem zweiten Teil der Serie, will er die Welt mit Schrecken und Monstern überziehen und sie so beherrschen.

Owen Pitt ist mal weg vom Fenster, dennoch bleibt Larry Correia den Stärken der Serie treu: Monster, Waffen, Kämpfe, drohender Weltuntergang. Und darunter Überraschungen und ausreichend Humor. Philosophischen Tiefgang sucht man woanders, aber Unterhaltung gibt es ausreichend, die Charaktere sind vielschichtig und spielen ihre Unterschiede in den tödlichsten und komischsten Situationen gegeneinander aus. Correia will sicher nicht die Welt verbessern mit seinen Werken, seine Charaktere auch nur bedingt. Sie wollen vor allem überleben, dann etwas Geld verdienen, und wenn sie nebenbei die Welt retten müssen, dann muss es halt sein – ohne Welt würden sie ja auch selber nicht überleben.

So sehr ich die Rolle Pitts mag, muss ich gestehen, dass auch dieser Band beim Lesen Freude bereitet und man nur so von einer Seite zum nächsten flitzt, von Kapitel zu Kapitel, bis man traurigerweise am Ende ist. Doch Hilfe ist nahe, denn es gibt bereits einen vierten Teil. Freut euch darauf, Fans der Urban Fantasy.