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Blood for the Blood God – CL Werner

Blood for the Blood God - CL WernerDas Warhammer Universum ist riesig – auch im nicht 40k Teil, der sich der klassischen Fantasy widmet. Da man bei den Warhammerspielen jede Rasse übernehmen kann, gibt es auch bei den Büchern der Black Library ungewohnte Themen. Da spielen schon mal Rattenmenschen oder Vampire die Haupt- und Heldenrolle, also den klassischen Protagonisten. Oder auch mal Anhänger des Chaos, wie in C. L. Werners Blood for the Blood God. Die Nachfahren des legendären Königs Teiyogtei werden gejagt: Schon vor mehr als 500 Generationen hat er Teiyogtei bekämpft und beide starben im Duell. Und nun ist einer davon zurück, der Skulltaker.

Die verschiedenen Stämme bekämpfen sich gegenseitig, es herrscht eine Balance, nicht nur aufgrund der Unbezwingbarkeit der Anführer. Doch so ganz unbezwingbar sind sie nicht: zuerst einer und dann zwei werden getötet. Die restlichen Stämme beraten sich, und chaostypisch kommt es zu mehr Chaos. Aber auch zu einer Mission, den Skulltaker zu stoppen. Doch dieser ist der Champion des Blutgottes Khorne und er sammelt Totenschädel für dessen Thron: Blood for the Blood God, Skulls for the Skull Throne wäre sein Leitspruch, würde er viel reden. Und sterben steht nicht auf seinem Plan oder dem seines Gottes.

Khorne had legions to die for him. The Skulltaker was marked out for a different purpose.

Blood for the Blood God ist ein Klassiker. Durch den Wechsel der Szenen und dem folglichen Mangels eines durchgehenden Protagonisten fehlt aber die Konstanz. Der Skulltaker ist der verbindende Antagonist in einer Welt voller Antagonisten und voller Wechsel zwischen den verschiedensten Fronten. Identifizieren kann man sich aber so mit keiner Figur und das Lesevergnügen wird gemindert, es wird stellenweise etwas zäh. Dennoch gefällt mir das Setting, und das Cover und, wieder mal, finde ich, dass das Buch in keiner Warhammer-Sammlung fehlen dürfte. Gedruckt bekommt man es nur mehr gebraucht, es gibt aber seit Kurzem auch eine Ebookversion.

Gotrek & Felix – The Fourth Omnibus

Elfslayer – Shamanslayer – Zombieslayer

Gotrek and Felix - The Fourth OmnibusIm dritten Gotrek und Felix Omnibus kehren die beiden Helden nach zwanzig Jahren Abwesenheit ins Imperium zurück. Im vierten Omnibus treffen sie der Reihe nach alte Bekannte wieder: den Magier Max Schreiber, den Slayer Snorri Nosebiter. Aber auch das Mädchen, das sie als Siebenjährige vor ihrer Mutter und deren Chaostrupp gerettet haben, ist groß geworden und aus der kleinen Kat wurde ihrerseits eine Jägerin: sie jagt Beastmen, wo sie nur kann, ganz im Stil ihrer beiden Vorbilder. Da Felix aber dank der Nähe zu Gotreks epischer Axt kaum zu altern scheint, bringt in dieser Beziehung mal nicht nur der Kampf das Blut in Wallung.

Gotrek und Felix treffen den Zauberer Max Schreiber, der feststellen muss, das Felix kaum gealtert erscheint. Durch die Nähe zu Gotreks epischer Axt scheint auch Felix unsterblich geworden zu sein. Sie werden dann aber von Dunkelelfen auf eine schwimmende Festung entführt. Und so wird Gotrek, was er schon so oft werden wollte, zum Elfslayer.

In Shamanslayer verfolgen Gotrek und Felix eine riesige Herde an Chaostruppen, die durch die Wälder des Imperiums ziehen. Ein Schamane will an einem mystischen Ort einen Obelisk aufstellen und mit einem großen Ritual alle Waldbewohner zu Mutanten verwandeln und somit die Macht über die Wälder für das Chaos gewinnen. Ein etwas unheimlicher Magier hilft den beiden, aber nicht uneigennützig…

…wie wir in Zombieslayer feststellen müssen. Kaum ist die Chaoshorde besiegt, erweckt der Magier alle bei der Schlacht Gefallenen als Zombies zum Leben: er ist der berüchtigte Necromancer Heinrich Kemmler. Gotrek und Felix müssen zuerst flüchten, und werden dann in der Festung Reikgard belagert. Können sie von dort die Horde ein zweites Mal besiegen?