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She Returns from War – Lee Collins

She Returns from War - Lee CollinsCora Oglesby ist zurück. Im zweiten Teil der nach ihr benannten Serie spielt sie – nur eine Nebenrolle? Was soll denn das?

Einige Jahre nach den Ereignissen in The Dead of Winter braucht eine junge Dame aus England Hilfe im Kampf gegen Höllenhunde. Sie wendet sich an James Townsend, der ihr empfiehlt, Cora aufzusuchen. So reist sie über den Atlantik in den Wilden Westen. Dann muss sie feststellen, dass Cora sich zur Ruhe gesetzt hat. In Ben’s Printshop, der verwirrenderweise ein Saloon ist, schenkt sie sich und den Gästen Whiskey aus und spielt Karten.

She Returns From War könnte auch schon das Ende der Serie sein. Schade drum. Die Mischung Fantasy und Western hat was für sich. Lee Collins werde ich auf meine Watch-List aufnehmen, das solltest du auch machen, doch zuerst: lies die beiden Cora Oglesby Bücher.

Django Unchained

Django UnchainedNeulich in der Strassenbahn, die Fahrgäste durften wieder mal Zeuge eines Telefongesprächs werden:

Gestern haben wir uns Django Unchained angeschaut. Voll brutal, aber der Christoph Walzt spielt sooo gut!

Willkommen auf dem Mainstream-Zug, du blöde Tussi! Vor einigen Jahren hätte sie nur die Nase gerümpft bei dem Namen, aber kaum sagen mal ein paar Kritikerwappler, dass er gut gespielt hätte, schon ist er der neue Held. Und davor war er ein unbegabter Trottel? Ein Sklave der Einfältigkeit, der nur darauf gewartet hat, von Hollywood entfesselt zu werden?

Womit wir schon beim Thema des Films wären: Christoph Waltz spielt einen Kopfgeldjäger und befreit den Sklaven Django, um von ihm zu erfahren, wie einige gesuchte Verbrecher aussehen. So entwickelt sich eine gute Partnerschaft, erfolgreich im Töten von Verbrechern, und unweigerlich auch eine Freundschaft, die beim Versuch, die noch immer versklavte Frau Djangos zu befreien, im Action- und Blutfinale enden muss.

Der Film ist unterhaltsam, sowas kann Regisseur Tarantino schon. Die Action hingegen ist masslos übertrieben, der Gute erschiesst immer gleich zwei Böse mit einer Kugel, kann jedoch mit einem Bösen als Schutzschild zig Kugeln von sich abhalten.

Wer sich den Film anschauen sollte? Action-Fans. Tarantino-Fans. Und dumme Tussis, die seit ein paar Jahren von Christoph Waltz schwärmen.

Cowboys and Aliens

Olivia Wilde in Cowboys and AliensBöse Aliens entführen Menschen. Doch diesmal… sind es Cowboys. Und diese gelten ja dann doch als waffengewandt. Vor allem der James Bond Verschnitt hat da einiges zu bieten: eine ausserirdische Waffe am Handgelenk. Und so geht es auf in den Kampf gegen die Aliens. Mehr von der Handlung, ahm, erzähle ich nicht. Vielleicht, weil es nicht viel mehr gibt.

Cowboys and Aliens ist die Handlung, Cowboys und Aliens und Olivia Wilde gibt es zu sehen. Erfüllt Beuteschema: Check. Sehr gut. Nettes Mädel, nettes Filmchen, wenn auch handlungsmässig selbst für eine Comicverfilmung etwas schwach. Dabei würde das Thema doch deutlich mehr hergeben können.

Wie man ja auch in den Comics nachlesen kann.